Wie hier zu lesen sein wird, geriet Unsere Firma schon des öfteren in die Klauen der Medien.
Hier können Sie sich ein Bild über Unsere Firma machen, aus den Augen der Anderen.
Aber lesen Sie selbst...
Am Anfang standen Plakate
Pressebericht vom 17.03.1996 Angefangen hat alles mit Filmplakaten.Jörg Schöpke, früherer Betreiber der Südlichtspiele, hatte Anfang der 90er Jahre gefragt: Kennst du nicht jemand, der mir Plakate malen könnte?" Damals hatte sich Frank Brodowski selbst daran gemacht, Plakate zu malen, die bald zum Blickfang an der Kino-Fassade wurden. Das war im Dezember 1993.Als Erinnerung hängt "Casablanca", eines der schönsten Plakate dieser Zeit,heute in der Wohnung des Malers.Aber auch die Plakate zu "Leon,der Profi","Don Juan de Marco" und "Time Cop" haben viele Cottbuser noch in guter Erinnerung. Obwohl über die Leinwand der Südlichtspiele schon lange kein Film mehr flimmert, malt Frank Brodowski weiter Kinoplakate:für die Schauburg in Dresden. Der gelernte Schlosser und Instandhaltungsmechaniker hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Im März 1996 hat er sein Gewerbe angemeldet und seitdem zwei Arbeitsplätze geschaffen.
Frank Brodowski, der letzte Kinomaler von Elbflorenz
Pressebericht vom 06.04.1996 Cowboy Helge Schneider im Blödelfilm "TEXAS", Muskelmann Jean Claude van Damme, Sensibelchen Johnny Depp, die schöne Michelle Pfeiffer - all diese Stars bannte er übergroß auf die Leinwand.Nicht auf Zelluloid, sondern mit Pinsel und Farbe. Keiner der Filmstars stand Frank Brodowski dafür in Fleisch und Blut Modell. Lediglich von Kinoplakaten läßt sich der 25jährige Künstler inspirieren, zaubert die Konterfeis dann auf 3 x 4m Planen. Die "Schauburg" ist das letzte Dresdner Kino, daß diese Tradition pflegt - sich einen Plakatmaler für die Werbung leistet.
F.B. liebt seinen Beruf: "Ich hatte immer dieses Kribbeln in den Fingern brauchte Zettel und Stift." Mit 14Jahren begann er besessen, Aufkleberbildchen nachzuzeichen: kein Vorbild, kein Künstler in der Familie. Auch Autos, Werbeschilder, Kinderzimmerwände, Kneipeninterieurs - nichts ist vor dem Werbezeichner mit der Spritzpistole sicher. F.B.:"Ich hab mein Hobby zum Beruf gemacht." Im beklecksten Overall balanciert er auf der Leiter, sprüht Schatten ins rießenhafte Gesicht von John Travolta - das Plakat zum neuen Gangsterfilm "Schnappt Shorty" wurde in nur 3 Tagen fertig. Das Bild zu "Wilde Gedanken" mit Michelle Pfeiffer will F.B. von der zarten Schauspielerin sogar signieren lassen - er habe sie so gut getroffen, finden seine Freunde. Andererseits hätte er auch nichts dagegen, das Gemälde zu verhökern. Preis: 800 Mark.
Frank Brodowski - Eine Legende von Übermorgen
Pressebericht vom 14.06.1996 Wer ist dieser junge Mann,der am liebsten mit handelsüblichen Plakatfarben/Planfarben und überdimensionalen Planstoffen arbeitet, aber auch vor keinen anderen Materialien und Gegenständen, die uns umgeben, die er irgendwie nach seinen Vorstellungen gestalten kann, zurückschreckt, und warum soll er eine Legende von übermorgen sein oder vielmehr werden.Er ist ein ruhiger,sensibler junger Mann,der am 22.03.71 in Hoyerswerda geboren wurde und schon frühzeitig, in einem Alter, in dem sich Jungen viel lieber mit Sport, Autos oder ihren ersten kleinen Freundinnen beschäftigen, seine Liebe zu Pinsel und Tusche entdeckt hat. Zu diesem damaligen Zeitpunkt hat Frank Brodowski, nennen wir ihn ab jetzt F.B., so signiert er auch seine Arbeiten, bestimmt nicht daran gedacht, aus seinem Hobby einmal einen - nämlich seinen - Beruf zu machen. Kunst wird oft im Volksmund als brotloses Gewerbe bezeichnet, und so hat sich auch F.B.nach Beendigung seiner Schulzeit dazu entschlossen, eine Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker aufzunehmen und diese 1989 erfolgreich beendet. Nach seiner Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst im Jahre 1995 kam für F.B. endlich die Zeit,von der er schon so lange geträumt hatte, sein Hobby nun entgültig zum eigentlichen Lebensinhalt zu machen. F.B. ist seit März 1996 als selbstständiger Werbezeichner/Airbrusher tätig, und dies mit zunehmenden Erfolg.
An dieser Stelle muss man unbedingt noch erwähnen, dass F.B. einer der wenigen Kinomaler ist, die es in Deutschland noch gibt. F.B. hat es seinem Talent zu verdanken, dass sich die Dresdener"Schauburg", eines der ältesten Kinos der Landeshauptstadt, 1993 für eine Zusammenarbeit mit ihm entschied. Seit dieser setzt F.B. Kinoplakate, zuerst althergebracht mit Pinsel und Tusche, seit geraumer Zeit auch mit der Spritzpistole, um. Auch wenn sich F.B. als Airbrusher bezeichnet, so ist er dennoch kein Airbrusher schlechthin. Er mag dieses ganze Klischee relativ wenig, was sich gerade um diese Kunstrichtung etabliert hat. Vielmehr benutzt er nur das Arbeitsmittel, die Spritzpistole, um an seiner eigenen Linie zu arbeiten.
Er ist ein Autodidakt, der nie eine Kunshochschule von innen kennengelernt hat. Einer,der sich auf sein eigenes Gefühl verläßt, einer, der sich keine Vorbilder schafft, um wirklich frei von allem zu sein, was er anfängt und umsetzt.
Das ist sicher auch für F.B. nicht immer kompromisslos durchzusetzen, aber je mehr er an sich arbeitet und eigene Vervollkommnung anstrebt, umso schneller wird er sich von allem lösen können. F.B.`s Philosophie geht in Richtung eine Werbung anzubieten, die schlichtweg außergewöhnlich und Kunst zugleich ist. Gerade in einem Zeitalter,in welcher der Computer immer mehr Bereiche, vor allem auch die der Werbung, beeinflußt und kommerzialisiert, will F.B. die Grenzen der Technik mit seinen eigenen Mitteln schlagen und neue Zeichen setzen.
Kunst und Werbung im tagtäglichen Leben miteinander zu verbinden, soll seiner Meinung nach die Menschen wieder näher zusammenbringen, soll Diskussionsgrundlagen schaffen, nach denen große Kunstmessen und Museen seit Jahren meist vergeblich suchen. Dass dieses Prinzip auch in Deutschland nicht erfolglos ist, hat zum Beispiel die Reichstagsverhüllung anschaulich gemacht.
So vielschichtig sich auch das tägliche Leben uns offenbart, F.B.`s Wege sind oft genau so außergewöhnlich. So hat F.B. mehrere Monate ein intensives Studium zur bildlichen Darstellung unter Verwendung von in UV-Licht fluoreszierenden Farben betrieben, was mittlerweile auch auf seinen Namen patentrechtlich geschützt ist. Mit diesem Patent will F.B. künftig in Deutschland eine völlig neue Werbung im wahrsten Sinn des Wortes inszenieren und damit vielleicht zu einer Legende von übermorgen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt allerdings wird F.B weiterhin von Cottbus aus seine Werbeaufträge in Realität umsetzen, an kleineren und größeren Projekten arbeiten und seine erste eigene Ausstellung in Angriff nehmen,alles mit der nötigen Umsicht, einen Schritt nach dem anderen zu machen.
Warten wir es ab, womit uns in nächster Zeit F.B. überraschen wird.
Frank Brodowski- Eine Legende von übermorgen.
Pressebericht 18.01.1997
Pressebericht 18.01.1997 Frank Brodowski bei den Arbeiten an einem Plakat für den Film "Evita", der am 9.Januar in die Kinos kam. Der 25jährige Cottbuser übt den seltenen Beruf des Kinomalers aus. Mit der sogenannten Airbrush-Technik wird die große Leinwand nach einer kleinen Vorlage bemalt. Das "Evita"- Plakat war für das Kino "Schauburg" in Dresden bestimmt.Der junge Lausitzer arbeitet für mehrere Filmtheater. Er ist inzwischen in der Lage, ein Plakat innerhalb weniger Stunden anzufertigen. Früher brauchte er dafür Wochen. Die Geheimnisse seiner Technik will er allerdings nicht preisgeben.
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